Partizipatives 4 Dimensionen-Modell zur systemischen Risikobetrachtung von Sicherheitslösungen im Kontext heterogener Anwendungsfelder
Website des Projekts 4D-Sicherheit

Idee des projekts

Eine optimale Sicherheitslösung soll Sicherheit garantieren, Vertrauen schaffen, effizient sein und nicht gegen Rechte verstoßen, so die Theorie. Die Praxis weicht von diesem Optimum mitunter erheblich ab. So werden wichtige Perspektiven nicht bedacht, weil sie nicht im Fokus eines individuellen Akteurs stehen und sich Unternehmen, Behörden oder Institutionen allein darauf konzentrieren, die von ihnen erwarteten Sicherheitsziele zu erreichen.

Hinzukommt, dass insbesondere technikorientierte Sicherheitslösungen komplexer und für den Einzelnen in ihrer Gesamtheit zunehmend unverständlicher werden. Dies bezieht sich auf Grenzen und Anwendungsfelder einer Sicherheitstechnologie, deren Einsatzort und vieles weitere mehr. In der Folge entsteht ein Spannungsfeld aus individuellen Anforderungen der einzelnen Akteure.

Ziel des projekts

Das Verbundprojekt 4D-Sicherheit hat zum Ziel, dieses Spannungsfeld zu systematisieren und eine Methode zu erarbeiten, die die Anforderungen relevanter Akteure mit berücksichtigt. 4D-Sicherheit will einen Beitrag zur Modernisierung der Sicherheitsarchitektur in Deutschland leisten, indem es die Anreizstrukturen für innovative Sicherheitsmaßnahmen durch eine ganzheitliche, partizipativ ausgerichtete, querschnittsorientierte und branchenübergreifende systemische Betrachtung erhöht. Dabei werden insbesondere auch regional- und sektorenspezifische Wirtschaftsstrukturen sowie rechtliche Fragestellungen und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt.

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